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Veranstaltungen

Course Croisière EDHEC 2024

Bonjour Atlantique - les Autrichiens sont de retour… 

Auch in diesem Jahr war es wieder Zeit für die siebenköpfige Crew des HPS TU Graz, Frankreich für die CCE anzusteuern. Die diesjährige Regatta fand in Les Sables d'Olonne statt. Unsere Anreise dauerte 18 kurzweilige Stunden, die wir bei einem typisch französischen Kaffee und Croissant genossen.

Da wir am Samstag noch nicht an Bord gehen konnten, beschlossen wir, einen Tag für Sightseeing einzulegen. Wir erkundeten die Küste der Vendée und besuchten eine Austernfarm.

Der Tag des ersten Segelns präsentierte uns den Atlantik von seiner freundlichen Seite. Obwohl es noch eine leichte Dünung gab, waren die Windbedingungen perfekt für das Setzen des Spinnakers.

In den folgenden Tagen wurden die Bedingungen etwas rauer. Windgeschwindigkeiten von über 20 Knoten forderten unsere Crew auf der Grand-Surprise heraus, aber nach den Rennen war das After-Race-Bier umso verdienter. Die letzten beiden Renntage waren wieder von Top-Bedingungen geprägt, und wir konnten endlich mit voller Besegelung auslaufen.

Insgesamt war es eine großartige Woche, in der wir es geschafft haben, in der Gesamtwertung der Studenten unter die Top 10 zu segeln. Die CCE war dieses Jahr auch hervorragend organisiert, so dass wir nie mehr als 25 Minuten zu Fuß zwischen Hotel, Day- und Night-Village zurücklegen mussten.

Wir freuen uns bereits auf das nächste Jahr!

Die Crew der CCE 56 - Marc, Christian, Andreas, David, Jörg, Lovro und Sebastian

Start in die Segelsaison 2024 - Regattatraining

Auch dieses Jahr hieß es Segelhissen beim Regatta-Training vom Steirischen Segelverband, welche als Trainer wieder Christian Kargl gewinnen konnten. 

Nach einem erfolgreichen Einsegeltag, merkte man dann doch die Winterpause und wir brauchten ein wenig, um uns wieder  an die J70 und die Regattaabläufe zu gewöhnen. Neben zahlreichen Rennen und Starts erforderten auch spannende Übungen, wie das Umrunden von Bojen auf der Kreuz, das Hintereinander-Herfahren und das Wenden bzw. Halsen auf engstem Raum unsere besondere Sorgfalt.

Der Tag startete in der Regel mit einem kurzen Briefing seitens des Trainers mit anschließendem Aufriggen. Dann ging es auch schon in der Kreuz durch die etwas engere Hafeneinfahrt von Punat - eine perfekte Gelegenheit um Rollwenden zu üben. Danach segelten wir ein bis zwei wenden, um Höhe für den Gennacker zu gewinnen, der uns dann auf einem Raumwindkurs wieder gen Leetonne brachte. Nach zahlreichen Übungen, Regatten und Tipps, die den ein oder anderen dann doch körperlich schafften, ließen wir uns beim Debriefing am Nachmittag dann doch auf ein wohlverdientes Anliegerbier ein...

Insgesant sind wir sher zufrieden mit der Planung, der Durchführung und dem Verlauf des Trainings. Wir konnten doch als noch recht unerfahrene Crew wertvolle Tipps ergattern und uns stetig verbessern.


Vielen lieben Dank an dieser Stelle auch an unseren Trainer Christian Kargl, Linda und Julian Kircher und Michael Mokre von In2theBlue und den Steirischen Segelverband.


Wir freuen uns die kommende Saison und auf das nächste Training.


Websites: In2theBlue  2SAIL - Christian Kragl Steirischer Segelverband


Neuer Materialsponsor: ISOMATEX S.A. sponsert die Mola-Mola III

Das belgische Unternehmen ISOMATEX S.A wird neuer Werkstoffsponsor der Mola-Mola 3 des HPS der TU Graz. Das Unternehmen, welches sich auf die Herstellung von nachhaltigen, hochleistungs Werkstoffen aus Mineralfaser spezialisiert hat, wird das HPS der TU Graz mit Mineralfasern für den Rumpf der Mola-Mola versorgen. 

Das High Performance Sailing Team der TU Graz wird zwei Segeldrohnen bauen: 

Eine wird beim HPS als dritter Prototyp betrieben und ständig verbessert - die Zweite wird im Showroom der Isomatex S.A. in Belgien ausgestellt werden.

Finalisiert wurde der Sponsoring Deal zwischen Bernarnd Voss (Business Development Manager bei Isomatex S.A) und Vincent Philipp und Sebastian Bachl (beide HPS TU Graz) auf der "boot" in Düsseldorf 2024.

S-Cup 2023

Der S-Cup  (wahrscheinlich die am längsten stattdfindende steirische Hochseeregatta ) entwickelt sich immer wieder neu.  Nach den Umstieg 2018 auf eine neue Bootsklasse (Fareast 28R) und den Wechsel zum Ligaformat organisierte der Nautic Club Austria seit dem seine traditionelle Herbstregatta in Izola. Doch nichts ist so Beständig wie der Wandel und somit wurde der heuerige S-Cup in Punat auf Krk , am Stützpunkt von in2theblue, auf J/70 der schweizer Segelbundesliga. 


Eine Crew (Patricia Grabowska, Lisa Steinwender, Rainer Athenstädt und Felix Meixner) vom HPS hat es dieses Jahr zum S-Cup 2023 nach Punat geschafft.

Nach einem grandiosen Trainingstag bei bestem Wind und Wetter, mit Unterstützung durch Olympiasegler Niko Resch, durften wir dann auch in drei überwältigend schöne Regatta Tage stürzen.  Das inkludierte Frühstück, die Lunchpakete und das Abendessen als auch Freibier (danke an CBS Sails, ANTS, Suntours und in2theblue) gaben uns die notwendige Energie bei der mäßigen bis frischen Brise 16 Wettfahrten über die 3 Tage zu überstehen.

Neben einer Menge an zweiten und ersten Plätzen waren leider auch zwei Frühstarts und eine Strafdrehung am zweiten Tag dabei, die uns teuere Punkte brachten. Was sollen wir denn auch dagegen tun, wenn wir so ambitionierte Starter_innen sind? Der Sonntag brachte bis zu 6 Beaufort und kurzzeitig müssten wir ohne Gennaker auf der Vorwind kämpfen.

Trotzdem hielten wir unseren 3. Rang in der Gesamttabelle und in der akademischen Meisterschaft und sind steirischer Vizemeister im Hochseesegeln geworden!

Ergebnisse: stsv.at

Fotos: in2theblue/fmedia.hr

Organisation: in2theblue.com   nca.at

Regionalliga - Grundlsee

Mit den ersten spätsommerlichen Sonnenstrahlen machten sich Ronald, Alex, Anne und Felix auf dem Weg zum Grundlsee für das zweite Event der Regionalliga Süd.

Nach etwas verspäteter Ankunft und hektischem Aufriggen der Boote blickten sie auf die wunderschöne Kulisse und den wolkenlosen Himmel im spiegelglatten Wasser. Die erste Wettfahrt konnte erst sehr spät starten; nach einem kurzen Briefing und dem Auslosen der Boote, musste man einmal lange auf die einsetzende Thermik warten. Am späten Nachmittag war es dann endlich so weit und bis zum Sonnenuntergang konnten 3 Flights abgehalten werden. Unsere Leistung war konstant und gut. Aber nur gut. Drei zweite Plätze setzten uns auf den dritten Platz hinter dem ungeschlagenen Union Yacht Club Wörthersee und dem Nautic Club Austria.


Samstag Vormittag war bereits zu erahnen, dass der Wind wieder die selbe Melodie spielen wird wie am Vortag. Wir verbrachten die Wartezeit mit diversen Spielen, Schwimmen und Schlafen. Pünktlich zum Feierabend fegte eine schwache Brise von Bad Aussee über den Grundlsee. Ein Flight und eine Wettfahrt konnte absolviert werden.
Glücklicherweise hat eine kurze Windpause ein steirisches Fauxpas verhindert. Wir fanden uns in einer Wettfahrt mit 3 anderen steirischen Topteams, wobei eines den Start fast verpasste und zwei zu früh starteten, von denen nur eines richtig startete. Dann nahm ein Boot die falsche Luv-Tonne und der Frühstarter wurde aus die Wettfahrt geholt. Wir waren die Frühstarter ☹️. Leider, oder für uns glücklicherweise, blieben die zwei übrig geblieben Boote in einem Windloch hängen und schafften es vor dem Zeitlimit nicht ins Ziel. Die Wettfahrt wurde kurz darauf wiederholt und wir konnten die richtige Rangordnung wieder herstellen 😁. Unsere zwei ersten Plätze an diesem Tag brachten uns einen Schritt näher an die Spitze des Podests. Aber unsere zweite Wettfahrt würde nur gewertet werden, wenn dieser Flight am nächsten Tag noch beendet werden könnte.


Dass waren unsere Wünsche für den dritten Tag. Wir wussten es wird knapp. Wettfahrten durften nur bis 16 Uhr gestartet werden. An diesem sommerliche Sonntag im September ließ eine Ostthermik den Wind zu Mittag über den See zu streichen. Zwei Minuten vor dem Zeitlimit fuhr der UYCWö sein letzten Sieg heim. Dass war auch die letzte Wettfahrt an diesem Tag und in diesem Jahr der Regionalliga Süd.


Event-Wertung


Regionalliga gesamt

Gebirgssegler-Cup 2023

Ende April fand der 16. Gebirgssegler Cup in den dalmatinischen Kornaten statt. Mit von der Partie war dieses Mal ein gemischtes Team  der Uni Klagenfurt und des HPS. Initiiert wurde unserre Teilnahme von Kärtnen aus, durch Prof. Friedrich in Zusammenarbeit mit Prof. Vössner der TU Graz.

Gesegelt wurde in der Klasse Bavaria 46. Eine sehr Interessante Erfahrung mal mit solchen Dickschiffen im Renntrimm unterwegs zu sein. Der GSC erstreckte sich dieses Jahr über fünf Tage. 

Am ersten Tag legten wir bei etwas stürmischer Adria ab und navigierten nach Veli Iz. Leider ließ der Sturm gegen Mittag nach und schlief mit der Zeit komplett ein, sodass das Gennackerfahren zur Herausforderung wurde.  Schließlich beendeten wir die erste Etappe in Begleitung von Delfinen auf einem guten 5. Platz.

Der zweite Renntag bescherte uns eine weitere Navigation, dieses Mal von Iz nach Zut. Nach einem mehr als desolaten Start beschlossen wir, unserem zwischenzeitlichen Rang geschuldet, eine riskanteret Taktik zu fahren als alle anderen und somit kämpften wir uns mit rasanten 0,2 kn SoG nicht an die Inselketten, sondern in die Mitte  des Kanals zwischen Pasman und Dugi Otok. Wir hatten Glück und der Wind erreichte uns zuerst, worduch wir lediglich nur einmal bis zur Ziellinie wenden mussten. Im Ziel mussten wir verwundert feststellen, dass wir mit unserer Taktik so erfolgreich waren, dass wir alle anderen Teams hinter uns ließen und somit endete der zweite Tag als Sieg für uns.

Den Tag darauf standen zwei Up & Downs auf dem Plan. Auf dieser relativ kurzen Strecke zeigte die Bavaria Ihre Trägheit. Denn kaum war der Gennaker gehisst, schon wurde er wieder geborgen. Dieser Tag kostete uns viel Geduld und schweisste uns als Crew noch mehr zusammen. Auch die Rennergebnisse konnten sich  sehen lassen. Trotz keiner ordentlichen Halse und einem Benutzen des Gennakers aös Treibanker, landeten wir auf dem 5. und 6. Platz.

Der vorletzte Renntag begann relativ entspannt. Der Wind drehte im Laufe des Tages allerdings auf Bora, wodurch wir Böen bis 50kn+ hatten. Auf dem Plan stand eine Navigation nach Hramina, zurück zur Marina. Der unkonstante Wind forderte sehr viel von uns, denn nicht nur die Gennakerschoten rissen, sondern Sebastian, unser Bowman und Taktiker fiel fast überbord, als ihn die plötzlich ausrollende Genau beim Gennaker zusammenpacken einen sanften Schubs gab. Nach diesem Ereignis beschlossen wir vorsichtig Richtung Ziel zu segeln. An diesem Tag beendeten wir das Rennen auf dem 6. Platz. Später stellte sich heraus, dass wir Glück hatten. Andere Boote berichteten von vielen Sonnenschüssen, ein Boot musste sogar einen MOB fahren. Nach diesem ereignisreichen Tag waren alle froh in der Marina zu liegen und man tauschte sehr viele Erfahrungen miteinander aus.

Der letzte Renntag brachte uns nach Biograd, wo anschließend die Siegerehrung stattfand. Da die Bora abgeklungen war, warteten wir, wie so oft in dieser Woche wieder auf Wind. Dieser kam dann gegen Mittag auch und wir fuhren eine kurze Navigation, welche wir wieder im vorderen Viertel abschlossen. 

Zu guter letzt ließen wir die Regatta in entspannter Atmosphäre im Marina Restaurant ausklingen und freuten uns über einen 4. Platz in der Klassenwertung.


Abschließend bedanken wir uns bei Mike Hecker vom YCA für die hervorragende Organisation des GSC und bei unserem Team (Prof. Friedrich, Prof. Wottawa, Prof. Vössner, Jana, Emma, Anne und Sebastian) für die tolle Woche.

Bis demnächst...

Course Croisière EDHEC 2023

Wie schon einige Male zuvor hat das HPS Team auch im Jahr 2023 am Course Croisière EDHEC - der vermutlich größten Studierenden Regatta - teilgenommen. 

Von 13. bis 23. April reisten deshalb Alex, Amelie, Anne, Ronald, Trajan und Uluk nach Brest in die Bretagne, um sich dieser seglerischen Herausforderung zu stellen. 

Start in die Segelsaison 2023 - Regattatraining

Mitte März war es endlich so weit, wir durften das erste Mal in Jahr 2023 segeln. Von 23. bis 26. März nahmen wir am Regattatraining des Steirischen Segelverbandes (StSV) in Punat auf Krk teil. In vier Tagen wurden die wichtigsten Dinge des Regattasports geübt, um für die startende Segelsaison perfekt gerüstet zu sein. Das Wetter bot viel Abwechslung. kühle Nächte, laue und sonnige Tage mit guten Wind sowie auch einmal Gewitter, Hagel und Sturm.
Vielen Dank an die Organisation durch den StSV, In2theBlus und Christian Kargl.

SCUP 22: klein aber fein

Das HPS Team hatte die Ehre dieses Jahr wieder an dem S-Cup teilnehmen zu dürfen. Diese wahrscheinlich älteste österreichische Hochseeregatta fand, wie schon in den letzten Jahren, in Izola statt. Besonders dieses Jahr war, dass nicht eine klassische Regatta mit mehreren Booten bestritten wurde, sondern ein sogenanntes Matchrace stattfand, bei dem immer nur zwei Boote gegeneinander antraten und wobei sich die Teams abwechselten. Zur Verfügung standen hierfür zwei Fareast 28R. Das Team des HPS bestand aus Alex, Felix, Amelie, Laura und Anne.

Nach einer langen Anreise am Samstag konnten wir noch den Nachmittag zum Kennenlernen des Bootes und Trainieren nutzen. Wir tauschten die Positionen um die Aufgaben an Board optimal zu verteilen. Die entgültige Besetzung/Aufstellung für die Regatta war wie folgt: Rudergänger: Alex,  Großschoter und Taktiker: Felix, Vorschoterin: Laura, Pit: Anne und Vorschiff: Amelie.

Den Sonntag verwendeten wir zum Festigen der Positionen und den Abläufen in den Manövern .

Am darauf folgenden Tag fingen die Matches an, und es konnten 5 Flights (einen Satz von Wettfahrten nach dem jeder gegen jeden gefahren ist) bei herrlichem Sonnenschein und schwacher bis mäßiger Brise gefahren werden, nach dem wir in der Zwischenwertung knapp mit einem Punkt Vorsprung den ersten Platz hielten. Am Dienstag, setzte die tägliche Thermik kurz aus und ermöglichte nur 3 Flights. Wir lagen nach 2 Tagen knapp hinter unseren Erzfeinden, die Crew von Maria Muhr, die uns auf dem Kurs immer einen harten Kampf gaben. Wir hofften auf genug Wind und mehr Rennen um sie einzuholen.

Jedoch wandelte sich das Wetter am Mittwoch. Bei Flaute und Nieselregen gingen wir aufs Wasser um das erste Duell gegen sie zu bestreiten. Nach etwas Geduld, sorgte das erste Rennen für strategische Spannung, als beide Boote zu früh die Startlinie überquerten, aber sich keiner Schuldig fühlte und die Jury schlussendlich bei der Luvtonne beide aus der Wettfahrt nahm. Wir waren noch immer einen Punkt hinter ihnen. Das allerletzte Rennen entschied die Endwertung und obwohl die Mannschaft um Jasper Ettema eine tolle Aufholjagd zeigte, konnten sie nicht die Maria vor der Ziellinie einholen. Somit reichte es für uns leider nicht für Gold,  jedoch konnten wir erhobenen Hauptes den 2. Platz mit heim nehmen.

Eregebnisse auf der NCA homepage:

http://www.nca.at/scup22.aspx


Viel Wind und Gute Laune bei der AASW

Heuer waren wir bereits das zweite Mal bei der Alpe Adria Sailing Week dabei – eine Veranstaltung des Yacht Club Austria unter dem Motto “Segeln unter Freunden”. Diesmal auch die ganze Woche. Nachdem letztes Jahr die Regattawoche leider wegen der starken Bora abgebrochen werden musste, konnten wir heuer jeden Tag die Segel setzen und um die guten Plätze kämpfen.

Mit gleich drei neuen Seglern unter uns versuchten wir unser bestes, die Mannschaft bis zum Start einzuschulen. Nach ein paar verpatzten Starts und einem verlorenen Protest konnten wir uns trotzdem den siebten Platz sichern.

Die offiziellen Ergebnisse findet ihr hier.


Endlich wieder "AHOI la France"

Nach 2 langen Jahren war es Ende März 2022 dann endlich wieder soweit und wir durften uns zu elft auf den Weg nach Arzon machen. Ein neuer Rekord unserer Seite. Seit unserer ersten Teilnahme 2018 durften wir erstmals mit zwei Teams an den Start gehen. Eine Crew auf einer J80 und eine auf einer Grand Surprise.

Am 31.03. treffen sich also elf Studierende von 4 Grazer Hochschulen um sich Richtung Westen zu begeben. Die 18-stündige Fahrt verging schneller als gedacht und selbst der Pariser Frühverkehr war nicht ganz so schlimm wie erwartet. Nach der Ankunft in Arzon wurde der Registrierungsprozess gestartet, jedoch nicht ohne das eine oder andere schwerere Problem. So mussten dank Gewichtsbeschränkungen noch Crews und Skipper getauscht werden, ehe es dann endlich soweit war und wir unseren Campingplatz beziehen durften. Nach einem unglaublich guten bretonischen Abendessen ging es auch bald ins Bett. Eine durchfahrene Nacht hinterlässt doch das eine oder andere müde Auge.

Samstags wurden wir von zwei Franzosen zu unseren Booten nach Trinité sur Mer gebracht, um uns nun endlich auch ins Wasser stürzen zu dürfen. Das Holen der Boote verlief erst mal ohne größere Probleme und unsere erste Mini-Trainingssession hat begonnen. In Arzon angekommen, wurde das doch sehr kleine Village ins Auge genommen. Da wir lediglich vier internationale Teams waren, war auch das Internationals Zelt um einiges kleiner als die Jahre zuvor. Was uns aber in keiner Weise davon abhielt, die anderen Teams aus Belgien, Irland und der Schweiz näher kennenzulernen. Neben bereits bekannten Gesichtern waren auch einige neue dabei.

Am Sonntag war nun der erste offizielle Trainingstag. Trainingsregatta inklusive. Wir mutmaßten, einen guten 10. Platz geholt zu haben, mangels Wertung bleibt es hier bei einer Vermutung.

Abends wurde groß aufgekocht und früh schlafen gegangen, da es am nächsten Tag endlich richtig losging.

Montag brachte uns also nach einem französischen Skippers-Briefing auf den Atlantik und einen 10., 9., und sogar einen 6. Platz auf der GSU und einen 8., 10. und 12. Platz auf der J80.

Dienstag ging es erfolgreich weiter auf der GSU, man startete mit einem 3. Platz, auf den im Anschluss ein 4. und ein 9. folgten. Auf der J80 wurden zeitgleich ein 7., 11. und ein 13. Platz erreicht. Große Freude hatten wir mit unserem dritten Platz auf der GSU, da uns dieser ja in der Wertung nach vorne brachte; doch die Freude währte nicht lange, denn dann schlug die französische Bürokratie zurück. Täglich mussten in der Früh vor dem Auslaufen und nachmittags nach dem Einlaufen zahlreiche Unterschriften abgeliefert werden. Leider fehlte der französischen Organisation am Dienstagmorgen ein Blatt und dieses konnte somit nicht von uns unterschrieben werden. Die Konsequenz dieses Fauxpas machte sich jedoch erst Mittwochabend bemerkbar.

Nachdem am Mittwoch aufgrund des stärker werdenden Windes nur eine Wettfahrt möglich war , bei der die GSU-Crew einen hervorragenden 5. Platz erreichte – auf der J80 erreichte man einen 13. – musste abends im Hafen festgestellt werden, dass der 3. Platz des Vortages aufgrund der fehlenden Unterschrift gestrichen wurde und durch eine Disqualifikation ersetzt wurde. Echauffiert suchten wir die Wettfahrtleitung auf, dies konnte oder wollte uns an diesem Tag jedoch nicht mehr helfen, da sie bereits die Weinflaschen zum Ausklang eines aus ihrer Sicht sehr erfolgreichen Tages geöffnet hatte.

Die folgenden Tage – Donnerstag und Freitag – waren aus seglerischer Sicht eher bescheiden. Das stürmische Wetter machte die Durchführung von Wettfahrten unmöglich. Deswegen wurde am Donnerstag die freie Zeit genutzt, um einerseits gegen die vortägliche Disqualifikation zu protestieren – was sich leider als ergebnislos herausstellte – und um eine Stadtbesichtigung von Vannes zu machen. Den Freitag nutze man, um sich die berühmten Steinreihen von Carnac anzusehen.

Am Samstagnachmittag trat man schließlich wieder die Heimreise an. Zuvor wurden noch alle administrativen Dinge wie die Rückgabe der Boote erledigt.

Wettermäßig hatte diese Woche viel zu bieten. Der Zeitpunkt unserer Abreise in Graz fiel mit einem Kälteeinbruch in Europa zusammen. Nach den frühlingshaften Tagen der Vorwoche begleitete uns Winterstimmung nach Frankreich mit leichtem Schneefall nachts über deutsche Autobahnen zu fahren und dann am nächsten Tag in der Nähe von Paris mit leicht angezuckerten Wiesen zu frühstücken, damit hatten wir wirklich nicht gerechnet. Die ersten Tage waren von Kälte und Sonnenschein geprägt. Nur etwas mehr als 0 °C hatte es bei unserer Ankunft, wodurch das kleine Oferl in der Campinghütte fast zwei Tage braucht, um unseren Schlafplatz allmählich warm zu bekommen. Im Laufe der Woche stiegen die Temperaturen Gott sei Dank ein wenig jedoch wich der Sonnenschein und der Himmel wurde von Tag zu Tag etwas bewölkter; damit einher veränderte sich auch die Windsituation. Die anfänglich perfekten Segelbedingungen wurden ja, wie bereits erwähnt, ab Donnerstag stürmisch beendet.


RPC erneut gewonnen 

Wie auch bei unserer ersten Teilnahme am Round Palgruza Cannonball 2016, haben wir in unserer Klasse gewonnen.

Vielen Dank an die Organisatoren durch Nautikverein Sail Attack und danke an unsere ungarischen Rivalen für das harte Duell und danke an Robert Muhr für die guten Wettertipps

Crew (von li. nach re.) Bernhard Golser, Vincent Philipp, Jakob Fuchsberger, Jakob Kreisel, Felix Meixner, Tobias Wöhr, Valentin Leutgeb und Michael Kolm

der ausführliche Bericht kommt noch

offiziele Ergebnisse: https://roundpalagruza.at/

Bericht der Kleinen Zeitung: https://www.kleinezeitung.at/steiermark/6061932/


Erfolgreich am Grundlsee

Auch am Grundlsee, beim zweiten Event der steirischen Landesliga 2021, konnten wir unsere Performance zeigen und verteidigten unseren zweiten Platz in der Wertung, trotz hartem Kampf mit team Kotnig (NCA 2) und überragende Dominanz von Team Michaelis (NCA 1).

Gratulation an die Sieger und an die Organisatoren für das gelungene Event.

Auf die Vizemeister der steirischen Segellandesliga: Manuel Lagger, Valentin Leutgeb, Alex Zmölnig, Particia Grabowska, Vincent Philipp, Ronald Erlbacher und Felix Meixner ein zweifaches Hip-Hip, Huraa!

Bericht vom steirischen Segelverband und Ergebnisse: http://www.stsv.at/wordpress/steirische-segellandesliga-wieder-retour-am-grundlsee/


Der höchste* S-CUP

*“So hoch überm Meeresspiegel fand der Scup noch nie statt” 


Nachdem uns der Vercharter in Izola absagte, müsste der heurige Scup einen neuen Austragungsort finden. Zur Hilfe kamen Boats2sail, mit ihrem Standpunkt an der neuen Donau und Sunbeam Yachts mit ihren Sunbeam 22.1 von der Bundesliga. Crewtechnisch kamen wir zur Hilfe und verliehen Laura Höck zum Yachtclub Thermenland und Manuel Lagger zur Crew vom Nautic Club Austria.

Leider konnten nicht alle angemeldeten Teams es bis zur neuen Donau schaffen.

In diesem, uns unbekannten, Revier, zeigte sich der Wind sehr Scheu. Die ersten 2 Trainingstage mit Trainer Christian Kargl ließen uns bei herrlichem Spätsommertagen unsere Rollwenden und Leichtwichttrimm üben. 

An den ersten 2 Tagen hauchte der Wind nur 8 Wettfahrten über den Kanal trotz den harten Bemühungen der Wettfahrtleitung inklusive Abbrüche und Verkürzungen. 

Am Morgen des dritten und letzten Tages lagen wir an zweiter Stelle und hofften auf den vielversprochenen stärkeren Wind. Trotz Böjen und Dreher zeigten wir unsere Stärke und überquerten bei 6 flights 5 Mal die Linie als erster. Damit setzten wir unseren Hauptgegner, die Crew um Gerald Gaugusch, komfortabel auf den zweiten Rang. Die Reef-raff Crew belegte den 3en Rang nach ihrer Serie an 2en Plätze in den Flights.

Somit übertraffen wir unseren zweiten Platz vom letzten Scup und nehmen den Schwung mit an den grundlsee zum zweiten Event der steirischen Landesliga.


Guter Start in die neue Saison

Endlich wieder Segeln!

Beim ersten Event der steirischen Segellandesliga am Waldschacherteich haben wir nach langer Winterpause die Segel wieder gehisst.

Punktegleich mit dem Dritten sind wir auf den zweiten Platz gelandet.

Vielen Dank an den StSV und Sunbeam

Bericht vom StSV: link


HPS ist steirischer Hochseemeister!

HPS auf Erfolgstour

Obwohl dieses Jahr unser Terminkalender durch den Ausnahmezustand durchgeschüttelt wurde fuhren 7 Teams den weiten Weg nach Izola und maßen sich im S-Cup. Dafür wurden sie mit 5 traumhaften Segeltagen und 4 geselligen Abenden belohnt. Neben den Rookies Hannes Grübler als Fock- und Gennakertrimmer und Magdalena Reicht als Großschoterin segelten Patricia Grabowska am Bug, Alexander Zmölnig als Pit/Mastmann und Felix Meixner als Steuermann und Skipper für das High-Performance-Sailingteam der TU Graz.
Anfangs wurden wir 2 Tage von Christian Kargl bei Leichtwind trainiert. So konnten wir mit unserer Position auf der Fareast 28 vertraut werden und durch viele Fehler noch viel lernen.
Montags startete dann die Regatta. Wir wurden durch den Wind hart geprüft und mussten bei 20 Knoten Bora unser Können unter Beweis stellen. Nach dem 2. Tag lagen wir nach 19 Wettfahrten an 3. Stelle und kämpften uns schließlich in der alles entscheidenden letzten Wettfahrt in der steirischen Wertung auf den1. Platz und ergatterten in der Gesamtwertung den Silberpokal.
Besonders hervorzuheben ist die freundschaftliche Atmosphäre, das faire Segeln und das gemeinsame Bemühen das Niveau der gesamten Flotte zu verbessern. Wir freuen uns auf nächstes Jahr den steirischen Titel zu verteidigen und sind schon gespannt wer sich mit uns messen wird.

NCA Bericht
STSV Bericht


Saint Petersburg University Sailing Regatta -IV Open Cup

Saint Petersburg University Sailing Regatta – IV Open Cup

14. August 2019 und vier HPS-Mitglieder wagen eine Reise ins ferne Russland. Sie tun dies um am IV  Open Cup der Saint Petersburg University Sailing Regatta teilzunehmen.
Von Wien aus kommend landen wir im sommerlichen St. Petersburg, wo uns Anya, unser Host, in  Empfang nimmt. Auf der Fahrt mit dem Taxi ins Hotel empfiehlt sie uns Bars und Restaurants in der  Nähe, die wir im Anschluss gemeinsam aufsuchen. Wir sammeln erste Eindrücke und tauschen uns  mit Anya und ihrer Freundin Sofia über die russische Kultur und österreichische Eigenheiten aus. Am  Ende des Tages fallen wir ins Bett und freuen uns auf morgen, den ersten Tag der Regatta.
15. August, Tag 1 der Regatta. Gemeinsam, mit den anderen Teams im Bus, starten wir hochmotiviert  Richtung Peter und Paul Festung. An dem prominenten und historischen Ort der Gründung der Stadt,  wird die Regatta abgehalten. Der aufwändige und temporär errichtete Festsaal beeindruckt. Es läuft  elektronische Musik und am Sandstrand wehen Flaggen für alle teilnehmenden Teams. Die  Besetzung ist international, es sind u.a. Teams aus England, den Niederlanden und sogar aus China
angereist.

Am frühen Nachmittag steigt die Spannung, die erste Wettfahrt findet statt. Wir sind in der ersten Gruppe und starten. Der Start gelingt uns gut, doch kurz danach verlieren wir plötzlich an Fahrt. Wir verstehen noch nicht was passiert ist und versuchen eine Wende, kommen jedoch nicht durch den Wind. Manövrierunfähig treiben wir Richtung Sandstrand und müssen uns rausziehen lassen. Was ist passiert? Seegras am Kiel. Als erstes Boot dem das passiert wird uns besondere Aufmerksamkeit geschenkt und sogar das Fernsehteam kommt im RIB zu uns und möchte eine Stellungnahme.

Im Laufe der Regatta sind im dichten Seegras steckende oder auf die Sandbank aufgelaufene Boote und dazugehörige Rettungsaktionen beliebte Fotomotive. Aufgrund der Verhältnisse ein vorhersehbares Schauspiel. Die Platzverhältnisse sind beengt, der Kurs kann nur begrenzt den Windverhältnissen angepasst werden. So manche Wettfahrt liefert dadurch chaotische Bilder.

Die bescheidenen Ergebnisse von Tag 1: dnf-6-7 von 8. Am Tag 2 der Regatta machen wir etwas gut und fahren auf 5-4-2. Damit landen wir auf Platz 14 in der Gesamtwertung. 

Am 17. August, dem Finaltag, sind wir nicht am Start. Aufgrund der ungünstigen Windverhältnisse gehen diese ohnehin holprig vonstatten. Gegen Abend findet dann das tatsächliche Highlight des Tages statt, eine Podiumsdiskussion mit russischen Segelgrößen. Darunter Gracheva Irina, Igor Zaretskiy und Oleg Zherebtsov, die gekommen sind, um Interviewfragen zu beantworten und aus dem Nähkästchen zu plaudern – hochspannend. 

Sonntag, der 18. August ist der letzte Tag der Veranstaltung und es findet die Alumni-Regatta statt.  Abends wird noch einmal zur Abschlussfeier geladen. Diese entpuppt sich als fulminantes Fest, mit  Abschlussreden, der Preisverleihung und einer Band, die den Festsaal aufmischt und die gesamte  Gesellschaft ausgelassen tanzen lässt. Ein gelungener Abschluss!
Wir nutzen die verbleibenden zwei Tage um uns Sehenswürdigkeiten anzusehen und die Stadt zu  erleben. Dabei spielen Anya und Sofia unsere Guides.

 

Schließlich reisen wir ab mit einer Reihe schöner und unvergesslicher Erlebnisse und Begegnungen im  Gepäck. Wir bekamen Einblicke in die russische Kultur und Mentalität, durften Studententeams aus  aller Welt kennenlernen und erlebten gemeinsam großartige Momente. 

An dieser Stelle bedanken  wir uns an der St. Petersburg State University für ihre großzügige Gastfreundschaft, die uns zu dieser
Regatta eingeladen hat.

Alex

HPS Student Team



CCE 51

Diesen April nahmen wir mit unserem HPS-Team an der 51. CCE in Les Sables d’Olonne, Frankreich teil. Dies ist die weltweit größte Studentenregatta und die zweitälteste Regatta

Frankreichs. Nachdem wir erfolgreich unsere Rücksäcke kurz vor dem Check-in umgepackt haben, verlief die Anreise reibungslos. Vielleicht bis auf unsere Schultern, die

auf der Hinterbank in Mitleidenschaft gezogen wurden, am Weg aus Paris. 

Nach der ersten Nacht am Campingplatz, kam der Trainingstag. Wir kennzeichneten unsere J80 mit den HPS-Stickern und waren ready to go! Für die nächste Woche verbrachten wir täglich ca. 6-8 Stunden am Boot, abends ging es ab auf die Party.

Neben den Abendveranstaltungen verbrachten wir unsere Zeit im „Village“, einer extra aufgebauten Zeltstadt – zur Hauptbeschäftigung wurde schnell das Pin-Pong spielen.

Mittags wurden im Internationals-Zelt mitgebrachte Spezialitäten der Länder der teilnehmenden Teams verkostet. So vergnügten wir uns mit dem Raclette der Schweizer

und die Spanierinnen probierten zum ersten mal was vom „Erdäpfelkas“ den wiederum wir mitgebracht haben. So friedlich und erfreulich das Village-Leben sein mochte, blieben 

wir aber immer noch auf  den Wettbewerb konzentriert. Zum Glück gelang es uns Tag für Tag auch ein besseres  Ergebnis erreichen. Das Wetter, anfangs noch leicht stürmig, 

beruhigte sich dann und wir  hatten für den Rest der Woche gute Wettbewerbsbedingungen. 

Nur an einem Tag war  Flaute – da breiteten sich alle, wie Robben, am sonnigen Steg aus und hielten ein  verdientes Vormittagsnäppchen. Mit dem entscheidenden Rennen gelang 

es, unter  Kommando von Felix, uns den dritten Platz zu holen und mit dem, den achten im  Gesamtergebniss von 24 Mannschaften.


Die Regatta war auf jeden Fall ein tolles Erlebnis, vor allem für die, mit weniger  Wettbewerbserfahrung. Es war auch nett wiedermal mehr Zeit mit den Vereinskollegen zu 

verbringen, Muscheln zu kosten und in einer Fremdsprache kommunizieren zu probieren.


Ich freue mich schon jetzt auf nächstes Jahr am CCE!

Liebe Grüße

Patricia,

HPS Student Team


Der Stockerlritt geht weiter

Auch beim nächsten Event in der Monocup Serie lieferte die Plan B mit Manuel Lagger und Felix Meixner ein weiteres top Ergebnis. Mit dem zweiten Platz von zwölf Teilnehmer bei diesem Spring Cup beweisen sie weiter, wie gut sie vorne mitmischen können. Die Plätze hinter den Siegern, die fast in ihrer eigenen Klasse fahrten, waren hart umkämpft und es ergaben sich viele Spannende Duele.

Portorož zeigte sich von seiner schönsten Seite mit idealem bis leichtem Wind, strahlendem Sonnenschein und warme 28 Grad. So macht Segeln richtig Spaß.

Tracking Link
https://www.kwindoo.com/2068-seascape-18-monocup-spring-cup/tracking


...Segeln beim Course Croisière EDHEC

Das HPS TU Graz Student Team nahm als erstes österreichisches Team an der EDHEC-Segelregatta in Brest, Frankreich, teil und platzierte sich sogleich im vorderen Mittelfeld.

Ende April war es so weit: Das High Performance Sailing (HPS) TU Graz Student Team nahm als erste österreichische Mannschaft an der 50. Ausgabe der EDHEC-Regatta in Brest (Frankreich) teil. Stolz platzierte sich das Team sogleich im vorderen Mittelfeld – mit dem 8. Platz von 25 Studierendenteams in unserer Bootsklasse. Aber wie kam es überhaupt zu dieser Wettkampferfahrung?

Was ist die CC EDHEC

Course Croisiere EDHEC ist eine internationale Segelregatta mit dem zentralen Fokus, Studierendenteams aus aller Welt gegeneinander antreten zu lassen. Dabei gibt es verschiedene Klassen und Wertungen, je nachdem wie das Team aufgebaut ist und mit welcher Bootsklasse man segelt. Die internationale Anerkennung und Popularität des CC EDHEC machte uns auf den Bewerb aufmerksam. 

Bei der Course Croisiere EDHEC Segelregatta treffen sich internationale universitäre Teams.

Wir ergriffen die Möglichkeit an diesem besonderen Event teilzunehmen, um international bekannter zu werden und um herauszufinden, wie der Segelsport in anderen Ländern auf universitärem Niveau gefördert wird.

Es war eine unglaubliche Woche, ein einzigartiges Erlebnis! Ich bin sehr froh, dass ich mit meinem Team dabei sein durfte!

Das Besondere an dieser Regatta sind das Programm und die Atmosphäre. Man spürt die Motivation und Begeisterung der jungen Leute, die miteinander Sport machen und Spaß haben wollen. Zusätzlich werden neben den Wettfahrten, die eine Woche lang täglich stattfinden, diverse Rahmenveranstaltungen angeboten. Von Bungeejumping bis zum abendlichen Get-Together ist alles dabei. Mit Getränken und Speisen gut versorgt und nicht zuletzt wegen der gemütlichen Chill-Out Areas fühlten wir uns dort gut aufgehoben.

Was haben wir erreicht?


Während dieser Woche und den insgesamt 11 Wettfahrten sammelte das HPS TU Graz Student Team wertvolle Erfahrungen auf internationaler Ebene. Überrascht waren wir, wie weit verbreitet der Segelsport ist, da nicht nur europäische Teams teilnahmen, sondern auch Teams zum Beispiel aus China und den USA. Erstaunlicherweise ist der universitäre Segelsport in Ländern wie Frankreich, der Schweiz, Belgien oder den USA ungemein stärker in der Gesellschaft präsent und wird dementsprechend gefördert. Umso erfreuter waren wir, in diesem Wettkampf gleich beim Debut vorne mitzufahren. Der internationale Austausch verstärkt auch unsere Motivation, als HPS TU Graz Student Team an Mitgliedern sowie Erfahrung zu wachsen. 

Mit Teamgeist und guter Laune traten wir – das HPS TU Graz Student Team – bei der EDHEC-Segelregatta in Brest an.

Beim Course Croisière EDHEC bewies das HPS TU Graz Student Team, dass man es durch starken Zusammenhalt und gutes Teamwork selbst als neue Gruppe im Segelsport weit bringen kann! Wir stärkten unsere Fertigkeiten, sammelten Praxiserfahrungen und intensivierten den Teamgedanken.

Als FH-Studentin im Studiengang Informationsdesign freut es mich besonders, dass mich das HPS Student Team der TU Graz aufgenommen hat. Das einzige studentische Segelteam Österreichs erweitert in vielerlei Hinsicht gern seine Grenzen. Ich schätze es sehr, dass das Team offen für alle Studierenden ist, egal ob sie aus Studienrichtungen wie Maschinenbau, Telematik, Elektrotechnik der TU Graz oder aus anderen Studienrichtungen der Karl-Franzens-Universität Graz oder der FH Joanneum kommen. Für mich fühlt es sich gut an, die Fertigkeiten, die ich im Studium im Bereich Marketing und PR erwerbe, beim HPS TU Graz Student Team anzuwenden. Natürlich profitieren Studierende der TU Graz noch stärker an der Teilnahme, da sie ihre Erfahrungen gleichzeitig für die Forschung nutzen können.

Das HPS Team heißt alle Studierenden herzlich willkommen, die ein Herz für Wind und Wasser haben und natürlich alle, die im Segelsport die Forschung vorantreiben wollen.

À Bientôt la France! [Bis bald Frankreich!]

Katharina Zvetolec
HPS Student Team


Auch daheim gut unterwegs

Bei der Traunseewoche 2018 zeigten Manuel Lagger und Felix Meixner mit einem unerwarteten aber nicht unverdienten dritten Platz auf. Mit dem wichtigen ersten Platz in der letzten Wettfahrt, stiegen sie, trotz Punktegleichheit mit dem Vierten, zum ersten Mal aufs Podest bei einer Regatta. Drehende Winde und eine Uneinigkeit bei der Bojenrundung machten ihnen das Leben schwer aber mit einer konstant starken Leistung und gute Bootsgeschwindigkeit kämpften sie sich durchs Feld und behaupteten sich als beste Österreicher in ihrer Klasse.

Vielen Dank gebührt der Wettfahrtleitung, die mit guten Nerven noch schafften alle Wettfahrten in 2 Tagen durchzubringen. Auch ein hohes Lob hat sich der Segelclub ASKÖ Gmunden mit seinem engagierten und freundlichen Mitgliedern verdient. Gaude, Essen und Trinken waren reichlich vorhanden.


Erfolgreicher Saisonstart

Erfolgreich haben HPS Mitglieder Manuel Lagger und Felix Meixner auf der “Plan B” die heurige Segelsaison eröffnet. Beim Porta Cup, dem ersten in der MonoCup Serie, belegten sie überraschend den 6ten Platz und waren damit das erste österreichische Boot. Schönes Wetter und gutem Wind brachten eine Rekordanzahl an Teilnehmern bei dem diesjährigen Auftakt.

 Vielen dank an den Andreas Hanakamp und Segelwelt.at für die schönen fotos

https://www.flickr.com/photos/124618352@N04/


Ahoi la France

HPS TU Graz goes to Brest

Das HPS TU Graz studierenden Team fährt nach Brest zur 50. Auflage des Course Croisière EDHEC. Mit über 3000 Teilnehmer aus 165 Universitäten aus 24 Nationen ist dies das größte studentische Sport Event in Europa und die größte studentische Regatta der Welt. Die TU Graz stellt erstmals das erste österreichische Team dieses.

Dieses Event wird von einem Team von ca. 50 Studenten des EDHEC Business School aus Lille organisiert. Die Teilnehmer Teams treten in einem oder mehreren Trophäen (Meer, Land, Luft, Strand) gegeneinander an. Wir als High Performance Sailing Team werden uns natürlich um die größte, “Le Trophée Mer” bemühen. Wichtig ist es uns auch Kontakt mit anderen segelbegeisterten Studenten und Universitäten aufzunehmen.


Regattatraining Izola

Der Steirische Segelverband veranstaltet schon fast traditionell und auch in der neuen Saison 2018 ein Regattatraining für die Mitglieder seiner Mitgliedsvereine. Trainingsleiter ist wieder Andreas Hanakamp mit segelwelt.at. Vielen dank auch an die Trainer Sven Reiger, Christian “kletzi” Bayer und Witt.

Mit über 30 Teilnehmer stellte sich eine stolze Flotte zusammen: 8x Seascape 18, 2x Seascape 24, 1x Seascape 27 und 3x Fareast 28R

Das Training gab allen die Chance sich auf die kommende Segelsaison vorzubereiten. Jetzt kann es losgehen mit Steirische Segellandesliga, Österreichische Bundesliga, Scup und weitere regatten auf der Seascape und am Dickschiff.


Aircampus Beitrag

Alle in einem Boot! Aircampus Graz

Die Podcasts Plattform der Grazer Universitäten wurde auf das HPS Studierendenteam aufmerksam

und interviewte Michael Puttinger zu der neuen Initiative an der TU-Graz. Online steht der Beitrag für

euch unter diesem Link zur Verfügung: 

http://www.aircampus-graz.at/podcasts/sailing/

S-Cup 17

Voll motiviert und ehrgeizig, den 3. Rang in der steirischen Meisterschaft vom Vorjahr zu verbessern,
reisten wir heuer zu siebt zum S-Cup nach Jezera. Nach zwei sehr lehrreichen Trainingstagen war
einmal Pause angesagt, weil die berüchtigte Bora Wettfahrten verhinderte. Als nach 1,5 Tagen
endlich der Wind etwas nachließ, wurden wir gleich beim ersten Start ge-T- boned. Was sich nach
gutem Steak anhört, bedeutete leider einen schweren strukturellen Schaden am Boot. Zum Glück hat
sich niemand verletzt und wir konnten die Regatta mit einem anderen Boot fortsetzen. So erreichten
wir dank Kompensationspunkten am Ende wieder den tollen 3.Rang.

Nach einem Wechselbad der Gefühle war das doch ein positives Ende für uns und wir sind einige
Erfahrungen reicher nach Hause gekommen


Seascape Cup 2017

Am 11. Oktober machten sich Manuel, Leo und Rainer auf den Weg zum Gardasee, um beim Seascape Cup 2017 mit zu segeln. Bei Nebel und eisigen Temperaturen machten wir die plan B, die neue Seascape 18 von Manuel, für die 8-Stundenreise startklar, welche  reibungslos verlief. Kurz wurde in Lienz gestoppt, um bei einem guten Wienerschnitzel unsere Batterien aufzuladen.

Als wir den Gardasee das erste Mal erblickten, waren wir begeistert von der Kulisse. Es ist eine wunderschöne Gegend und wir waren gierig drauf das Boot ins Wasser zu lassen. Auf Grund der späten Ankuft mussten wir dies auf den Folgetag verschieben. Wir hatten auch Schwierigkeiten ein Lokal mit geöffneter Küche zu finden: Wir wohnten etwas außerhalb von Malcesine und dort war es wie ausgestorben. Gott sei Dank hatten noch ein Hotel mit einem Restaurant offen, bei denen wir etwas zu Essen bekamen.

Am nächsten Tag in der Früh ging es endlich ins Wasser mit dem Boot! Leider hat der Wind zuerst nicht mitgespielt und wir mussten uns in Geduld üben. Nach einer guten Jause kam dann der Wind und wir konnten ein wenig für die Regatta trainieren. Dabei kristallisierten sich auch schnell unsere Gegner heraus, die wir während der Regatta unbedingt schlagen wollten. Nach erfolgreichem Training gab es abends das offizielle Skipper-Breafing: 2 Langstrecken und 10 technische Rennen waren geplant, sowie eine zusätzliche Speed Challange, bei der es darum ging innerhalb von 500 Metern die schnellste Durchschnittsgeschwindigkeit zu erzielen.

Am ersten Regattatag ging es dann bereits um 9 Uhr los und es schien wieder wenig Wind zu sein. Die erfahren Segler allerdings behaupteten, dass der Wind schon noch kommen wird, doch ganz konnten wir dies nicht glauben. Kurz vor der ersten Wettfahrt legte der Wind richtig los und wir machten uns bereit für unsere erste Langstrecke. Bei ca. 20 kn Wind begann ein spannendes Rennen, welches wir nach gut drei Stunden als 13. bei wenig Wind beendeten.

Mittags gab es auf Grund des fehlendes Windes eine kurze Pause uns ein kühlendes Getränk (noch kein Bier! – das hat uns der Skipper verboten). Am frühen Nachmittag drehte der Wind um 180° und kam nur sehr leicht zurück. Gerade genug um ein Rennen zu starten. Also ging es hinaus und es begann das erste technische Rennen. Nach dem Start teilte sich das Feldauf zwei Seiten auf, doch wir entschieden uns als einziges Boot in der Mitte zu bleibent. An der Luvboje waren wir plötzlich Zweiter und Manuel versprach uns ein Essen, falls wir unter den Top fünf ins Ziel kamen. Die Motiviation war daraufhin noch größer! Als die Wettfahrt bei der nächsten Luvboje verkürzt gewertet wurde gingen wir als Vierte ins Ziel, juhu! Die Freude war sehr groß und der Ehrgeiz wurde noch größer. Top 10 Ergebnisse waren unser Ziel am nächsten Tag.

Um Punkt acht am nächsten Morgen kam wieder der typische Nordwind und war etwas stärker als am Vortag. Vor der Regatta fuhrend wir deshalb unseren Speed Run, was einfach nur Wahnsinn war! Was dieses Boot aushält! Über 16kn war unser Top Speed. Einfach Wahnsinn. Wir kamen gerade noch rechtzeitig zum Start der ersten Wettfahrt an diesem Tag, welchen wir leider etwas verschlafen haben. Gut, dass es ein Massenfrühstart war. Der zweite Start war zwar nicht wirklich besser, doch durch unsere Motivation kämpften wir uns vor auf den 9. Platz vor. Die zweite Wettfahrt dieses Tages wurde leider durch eine kleine Kollision überschattet. Im Down Wind halste das luvliegende Boot auf Vorrangbug und wir hatten zu wenig Zeit zu reagieren. Es kam zu einer Berührung, schwerer Schaden konnte allerdings verhindert werden. Das wichtigste war  natürlich, dass keine Person zu Schaden gekommen ist. Für unsere zu späte Entlastung (1-Drehung) wurden wir nach einer langen Protestverhandlung mit einer Disqualifikation (DSQ) belohnt/bestraft.

Für die letzte Wettfahrt an diesem Tag mussten wir uns noch einmal konzentrieren und versuchen den Vorfall vergessen. Was uns mehr oder weniger gelungen ist: wir kamen als 10. ins Ziel.  Am späten Nachmittag wurde eine weitere Wettfahrt bei schwachen und drehenden Windverhältnissen gestartet. Dieses Mal passierten uns viele Fehler und wir konnten „nur“ den 12. Platz erreichen.

Am letzten Tag legte der Wind nochmal deutlich zu. Wir versuchten also wieder unseren Speed Run zu verbessern. Es war wieder großartig, doch ging uns schon etwas der Mut aus, was wahrscheinlich auch dazu führte, dass wir am Ende nur 14. in dieser Wertung wurden (aber mit einem Schnitt von 12,82kn!) Leider fehlte uns am diesen Tag noch die nötige Routine im Bootshandling und die Ergebnisse waren etwas enttäuschen für uns (Platz 16 und 14). In der letzen Wettfahrt wollten wir nochmal alles geben. Der Start war sehr gut und wir waren wieder im vorderen Feld dabei. Nach der ersten Down Wind entschieden wir uns links raus zu fahren. Das hintere Boot schickte uns immer weiter hinaus, also konnten wir nicht mit dem Feld mitwenden und mussten durch eine Optimisten (= eine Bootsklasse) – Regatta. Die Kinder zeigten sich von unserem deutlich größeren und schnellerem Boot nur wenig beeindruckt. Trotz der nicht optimalen Kreuz konnten wir die Wettfahrt mit einem versöhnlichen 8. Platz beenden. Die Freude war riesig und das anschließende Bier schmeckte sehr gut!

Am Ende wurden wir 14. von 23 Booten und wir waren nur 8 Punkte vom 10. Platz entfernt. Unser Ziel das beste österreichische Boot zu sein haben wir geschafft, und wir hatten einen geniale Zeit und wirklich schöne Segeltage.


Jung, dynamisch, unschuldig?

Ein Sailing Team stellt sich vor.
Jung, dynamisch, unschuldig?

Beim High Performance Sailing Team geht es um angewandte Forschung, um Innovation und um Geschwindigkeit;
oder wie Audi das mal formuliert hat: UM VORSPRUNG DURCH TECHNIK!

Das Transportmedium dieser Botschaft ist Wasser!

 

Am Mittwoch dem 18. Oktober war das Medium mal Gin-Tonic und Bier.

Wir veranstalteten einen Informationsstand an der TU Graz bei dem man die rauen Seebären hautnah erleben konnte.
Auch wenn es die erste Veranstaltung dieser Art für unseren jungen Verein war, haben wir uns gut organisiert den wissbegierigen Studenten gestellt.
Die Nachfrage war allerdings doch größer als erwartet und so mussten wir zu späteren Stunde noch einmal Vorräte nachbeschaffen. Das Interesse an unserer Präsentation war vielleicht deswegen so groß, da unser gerade frisch erworbenes Boot dort illuminiert auf dem Hof der Neuen Technik ausgestellt war und den (Wissens)durst anregte. Später gab es dann auch nur noch Vodka Sprite. Für hartgesottene Studenten auch Vodka, Sprite und Gurke, wegen der Antioxidantien.

Um 22 Uhr war die Party, korrigiere der Vortrag, dann zu Ende. Wir konnten noch nicht Danke sagen, und holen das jetzt nach.

DANKE, und bis bald!
EUER HPS


Die erste Froschlackenregatta

Die erste Froschlackenregatta des HPS-Studierendenteams am 2. Juni 2017 war ein voller Erfolg. Bei angenehm warmen Wetter haben sich 13 wackere Studierende eingefunden, um sich bei der ersten internen Regatta am Waldschacher Teich zu messen. Um faire Bedingungen herzustellen, wurden die 2er-Teams und Boote ausgelost. Nach 4 Wettfahrten wurden die Sieger gekürt. Wir bedanken uns dabei recht herzlich bei der Firma Suntours und beim Café Centraal, die tolle Preise zur Verfügung gestellt haben.

Sebastian hat die Eindrücke dieses Tages aus der Sicht eines Segelneulings anschaulich geschildert:

Segeln in der Steiermark, sowas geht ?

Es ist der 2.6. 2017.

Meine Reise zum Waldschacher Teich beginnt mit Warten im Stau. Ich werde mich verspäten.

Es ist ein drückender schwüler Sommertag. Meine Vorfreude hält sich in Grenzen, Angesicht

dessen, dass ich gleich auf einem Teich für die Fischzucht erste Runden in einer Nussschale

drehen darf. Später wird man mir sagen, es handle sich um ein kenterbares, aber nicht

sinkbares Boot. Na das sind aber ganz famose Aussichten.

Die Autobahn verlassen und über die Landstraßen zum See. Ich kam nicht umhin, zu

bemerken, wie schön es hier doch ist. Zugegeben, meine Stimmung hebt sich.

Ich sehe den Teich. Schwarze Wolken am Horizont und windstärke Null Komma Josef. Die

Boote der anderen Regattateilnehmer gleichen einem Seekriegsschauplatz von 19 Hundert

nur ohne mystisch klassizistisch angehauchte Romantik.

Ich schüttle Flo, dem Bootsverleiher, die Hand und Felix. Er ist mein Segelkompane.

Mit versierten Handgriffen macht er im nu das Boot, Verzeihung, die Jolle klar.

Ich stehe daneben und schaue fasziniert zu.

Sein Enthusiasmus war ansteckend. Dass kein Wind wehte, schien ihn nicht zu kümmern.

Wir begeben uns zu den anderen an die Boje, den Startpunkt.

Die Durchsage verkündet: „3 Minuten bis zum Start.“ Da kommt Wind auf. Wir führen jetzt

Wenden durch. Ein Manöver.

Dabei drehen wir die Spitze durch den Wind und fahren vom Wind weg. Man sagt, man fällt

ab.

2 Minuten bis zum Start. Auch wenn der Wind kaum spürbar ist, so ist da doch ein

Wettkampf. Die Wenden werden geübter und ich verwechsle schon bald nicht mehr die

Leinen.

Felix lauert, wartet, taktiert. 50 Sekunden.

Es erinnert an Formel 1, dieses Warten auf Grün. Das Abpassen des richtigen Zeitpunkts,

diese Boje anzusteuern, ja anzugreifen und die gedachte Startlinie direkt zu überqueren.

Ein Storch fliegt knapp an uns vorbei. 10 9 8… Der Moment ist da. Wir sind am besten weg

gekommen. Aber viel Vorsprung haben wir nicht. Es gibt gerade nur eine Aufgabe. Das

Vorschotsegel spannen, bis Felix das Kommando zur Wende gibt.

Der Moment ist da. Die andern Teams hinter uns, lassen sich noch Zeit bis zur Durchführung

ihres Manövers. Sie haben aufgeholt. Da, der Dreh und Angelpunkt, die zweite Boje nähert

sich.

Es wird eine Halse durchgeführt, und diesmal bewegt sich das Heck durch den wind. Doch

die anderen sind auch da. Zentimeter nur neben uns. Wir werden unsere Ideallinie verlieren.

Unser Vorsprung ist weg.

Als das Boot mit der Nummer drei an uns vorbeizieht. O Fortuna. Schallendes Gelächter und

eine Tiroler Beleidigung folgen, begleitet von Winken.

Der Wind trifft jetzt auf unsere Rücken. Wir spannen das Haupt- und das Vorsegel so, dass es

an Schmetterlingsflügel erinnert. Daher auch die Bezeichnung Butterfly.

Felix klappt das Schwert ein.

Das brauchen wir nur zum stabilisieren bei Seitenwind, um den Kurs zu halten. Jetzt kostet

uns das bloß Geschwindigkeit, erklärt er.

Donnergrollen kündigt einen auffrischenden Seitenwind an. Auf diesem Teich muss man

wohl auf alles gefasst sein. Wir hängen uns rein; Sitzen auf der Wind zugewandten Seite des

Bootes. Nicht noch kentern auf der Zielgeraden.

Das nächste Donnern hallt uns nach, auf den letzten Metern.

Wir fahren auf dem vorletzten Platz ein. Eine Regatta ist eben nach dem Start noch nicht

entschieden. Das Boot ist rund und das Spiel hat 90 Minuten.

Wir haben alles gegeben. Es war doch so knapp.

Es wird gegrillt, getrunken, Seglertrinksprüche.

Ich bin überrascht. Für alle, die reinschnuppern möchten und vorher noch nicht viel mit

Segeln zu tun hatten, ist dies zu empfehlen. Aber auch für den geübteren Segler, ist es

durchaus noch eine Herausforderung. Auf diesem Teich herrschen wirklich eigene

Bedingungen; es bietet genügend Möglichkeiten an der Technik zu arbeiten und sich

auszuprobieren.

Nach Yachtclub und Ledersesseln mit älteren Herren in Blauen Jacketts sucht man hier

vergebens. Da sei man an die nächste Kreuzfahrt verwiesen.

Es ist ein noch sehr frischer und dynamischer Verein. Ein Verein in dem man seine

Vorschläge ohne festgefahrene Vereinsstrukturen einbringen kann. Einen Verein den jeder

engagierte Teilnehmer mitgestalten kann.

Mein Vorschlag für Paintballkanonen auf den Schiffen einmal im Monat, ist noch in der

Abstimmung! 


9th Round Palagruza Cannonball

Our HPS TU Student Racing Team was very successful at the 9th Round Palagruža Cannonball regatta. It took place from 9th-16th April 2016.

After 83 hours, 50 minutes and 50 seconds we reached the finish line and were awarded with the first place in unit class Bavaria 40CS.